
Während der extremen Hitze ströhmt Kaltluft nach Bayern. Die Folge: Schwere Unwetter in weiten Teilen des Freistaats. Ein Haus in Niederbayern muss nach einem Blitzeinschlag abgerissen werden.
- Die heißesten Tage des Jahres liegen beim Bayern-Wetter zum Wochenende (Samstag und Sonntag, 1. und 2. August) hinter uns.
- Am Samstagabend drohten schwere Unwetter in weiten Teilen Bayerns. Der DWD warnte für mehrere Landkreise mit der Stufe Rot.
- Ein Wohnhaus in Niederbayern wurde vom Blitz getroffen. Der Bewohner konnte sich retten - das Haus ist zerstört.
21.44 Uhr: Besonders heftig scheinen die Gewitter über Bayern im Landkreis Landshut gewütet zu haben. Die Wucht eines Blitzeinschlages in ein Haus in Velden war so groß, dass das Gebäude komplett zerstört wurde. Wie die Polizei am Samstagabend mitteilte, wurde der einzige Bewohner nicht verletzt. Das Haus brannte aber und müsse abgerissen werden.
Gegen 19.40 Uhr soll der Blitz das Gebäude getroffen haben, wie idowa.de berichtet. Der Bewohner des Hauses, ein 66-jähriger Mann, konnte sich noch aus seinem Wohnhaus retten, musste dann aber zusehen, wie sein Zuhause abbrannte. Das Haus stand etwas abgelegen. „Wir mussten zwischenzeitlich das THW anfordern, um das Gebäude sicherheitshalber abzureißen", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber idowa.de.
Wie heftig das Wetter im Chiemgau gewütet hat, zeigt ein Facebook-Video von Chiemgau24.de. Der Clip wurde in Schnaitsee aufgenommen und lässt einen froh sein, nicht bei diesem Platzregen unter diesem Dach gestanden zu haben.
Höchste Unwetter-Warnstufe für eine Region in Bayern - Schwere Gewitter mit extrem heftigem Starkregen
19.53 Uhr: Die Gewitterfronten ziehen weiter über Bayern. Für den Kreis Oberallgäu wurde die höchstmögliche Unwetterwarnstufe ausgerufen. Der DWD warnt vor schwerem Gewitter mit extremem Starkregen und Hagel sowie Sturmböen. Die Warnung gilt bis 20.30 Uhr.
Die Warnkarte des Deutschen Wetterdiensts für Bayern. Im Oberallgäu gilt die höchste Warnstufe.
© DWD/Screenshot
Der DWD warnt: „Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 50 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“
Für weitere Regionen gilt nach wie vor die rote Warnstufe, also ebenfalls eine Unwetterwarnung. Betroffen sind die Landkreise Erding, Mühldorf, Rosenheim, Traunstein.
18.04 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnungen nochmals ausgeweitet. Eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 4 vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel gilt für Stadt und Landkreis München sowie die Landkreise Freising und Erding und für mehrere Regionen nördlich von Ingolstadt.
Update, 1. August, 17.45 Uhr: Eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit Hagel, Sturm und Starkregen besteht aktuell für diverse Landkreise. Auch die Warnapp Katwarn hat für mehrere Regionen in Bayern ausgelöst. Der DWD warnt wörtlich:
„Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“
Eine Unwetterwarnung der Stufe drei besteht aktuell für mehrere Landkreise in Bayern.
© DWD/Screenshot
Update, 1. August, 12.01 Uhr: In ganz Bayern erreichen die Temperaturen am heutigen Samstag (1. August) wieder Spitzenwerte. Von Schweinfurt bis Ingolstadt werden laut wetteronline bis zu 35 Grad erwartet. In Landshut werden ebenso wie in Augsburg 34 Grad erreicht. In München wird es bis zu 33 Grad heiß.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt nun den dritten Tag in Folge amtlich vor Hitze - die Warnungen gelten im Süden Bayerns. Insbesondere in Städten sei Vorsicht geboten. „Samstag ist mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet zu rechnen. Heute ist der 3. Tag der Warnsituation in Folge“, heißt es in der Warnung, die für große bayerische Städte wie München und Augsburg gilt.
Auch die Waldbrandgefahr im Freistaat ist weiterhin groß. Der DWD hat nun sogar große Teile Nordbayerns als extrem gefährdet eingestuft. Es gilt die höchste Warnstufe 5.
Bayern ächzt unter Hitzewelle: Höchste Warnstufe und Flugzeuge im Einsatz - Regierung mit dringender Bitte
Update, 15.25 Uhr: Das trockene und heiße Wetter sorgt noch bis Samstag (1. August) nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in fast ganz Bayern für erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders Gebiete nördlich der Donau seien betroffen. Am Samstag herrscht in großen Teilen Frankens und im Norden von Schwaben mit Stufe fünf die höchste Warnstufe. Erst ab Sonntag nimmt die Waldbrandgefahr laut DWD voraussichtlich wieder ab.
Bereits am gestrigen Donnerstag (30. Juli) sind durch Feuer 400 Quadratmeter Waldfläche im schwäbischen Wittislingen (Landkreis Dillingen an der Donau) beschädigt worden. Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten rechtzeitig verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitete.
Wegen der hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern am heutigen Freitag (31. Juli) angekündigt, die Luftbeobachtung bis Samstag auf weitere Landkreise auszuweiten. Jeweils zweimal täglich sollen gefährdete Wälder auf mögliche Gefahren abgesucht werden. Die Regierung bat darum, in der Nähe von Wäldern keine offenen Feuerstätten zu errichten und nicht zu rauchen. Auch andere Regierungsbezirke wie Niederbayern lassen gefährdete Gebiete aus der Luft beobachten (siehe unten).
Hitzewelle überrollt Freistaat - Waldbrandgefahr in Bayern „hoch“ - Flugzeuge im Einsatz
Update, 31. Juli, 09.42 Uhr: Das Wetter in Bayern bleibt am heutigen Freitag (31. Juli) hochsommerlich warm. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen nur in Alpennähe am Nachmittag Quellwolken auf. Die Höchstwerte liegen bei 27 bis 35 Grad.
Der Samstag startet ähnlich, mit viel Sonne und hochsommerlichen Temperaturen von 30 bis sogar 36 Grad. Am Nachmittag soll es Ortsweise bewölkt werden. An den Alpen kann es dann bereits zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen, die teilweise bis Sonntagmorgen anhalten könnten. Für Sonntag kündigt sich ein leichter Temperatursturz an. Die Werte liegen zwischen 23 und 28 Grad im Freistaat.
Neben Hitze-Warnungen, die der DWD für den heutigen Freitag herausgegeben hat, warnt die Polizei Niederbayern außerdem vor steigender Waldbrandgefahr. In Niederbayern wird das Risiko aktuell vielerorts als "hoch" eingestuft. Aus diesem Grund finden bis Montag Luftbeobachtungsflüge statt.
#HINWEIS
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht aktuell in Niederbayern vielerorts hohe Waldbrandgefahr.Die @regierung_nb ordnet Luftbeobachtung für Freitag bis Montag (31.07. - 03.08.2020) im Bayerischen Wald an.
Mehr dazu:https://t.co/ShhxCuw6HL#WirFürEuch pic.twitter.com/cSgSmzpybz
— Polizei Niederbayern (@polizeiNB) July 31, 2020
Wetter in Bayern: Hitze-Warnungen für weite Teile des Freistaats - Experte aus München äußert sich
Update, 16.05 Uhr: Ab Freitag (31. Juli) gelten für weite Teile Bayerns Hitze-Warnungen. Ein Wetter-Experte aus München äußert sich zu den kommenden Hitzetagen - auch in Hinblick auf die Corona-Lage.
Wetter in Bayern: Sommer pur - im ganzen Freistaat scheint die Sonne
Update vom 30. Juli, 6.53 Uhr: Die letzten Juni-Tage zeigen sich im Freistaat hochsommerlich. Schon jetzt strahlt über ganz Bayern der blaue Himmel, mit knapp 16 Grad ist es in den frühen Morgenstunden in Oberbayern am mildesten. Doch den gesamten Tag über können sich Sonnenanbeter freuen: Mit bis zu 30 Grad, wie in der Oberpfalz, wird es den gesamten Tag über in Bayern hochsommerlich warm. Perfekte Bedingungen also für Badeausflüge oder Biergarten-Besuche. In Oberbayern klettern die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auf 29 Grad, auch in Franken bleibt es mit 28 bis 29 Grad noch im Rahmen des Erträglichen. Lediglich die Oberpfalz hat heute das Potential, die 30-Grad-Marke zu knacken. .
Für den Abend und die Nacht sind in Bayern keine Gewitter vorhergesagt. Es bleibt trocken. Doch aufgepasst: Richtung Wochenende rollt eine Hitzewelle nach Bayern, die nach Prognosen des DWD bis zu 34 Grad mit sich bringen kann.
Wetter in Bayern: Heftige Gewitter mit teils schweren Folgen
Update, 29. Juli 2020, 8.47 Uhr: Der Dienstag (28. Juli) war in weiten Teilen Bayerns von starker Hitze geprägt - zunächst, denn im Laufe des Nachmittags und Abends entluden sich teils heftige Unwetter über dem Freistaat. In München blitzte und donnerte es ergiebig, teils intensive Regenfälle kamen dazu. Am schlimmsten traf es jedoch Ostbayern: Wie br24.de berichtet, verzeichneten die Feuerwehren in der Oberpfalz insgesamt 41 Einsätze.
Wetter in Bayern: „Schneise der Verwüstung" - die Unwetter-Bilanz
Am Roither See im Kreis Regensburg wurden acht Menschen durch herabfallende Äste verletzt. Über Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim fielen dem Bericht nach zentimetergroße Hagelkörner vom Himmel. Wie die Polizei br24.de mitteilte, habe der Sturm bei Traitsching (Kreis Cham) eine „Schneise der Verwüstung“ hinterlassen. „Hausdächer wurden abgedeckt, Telefonmasten und Bäume umgeknickt“, so die Polizei gegenüber dem Bericht. Die Gruppe „Unwetter-Freaks“ auf Facebook zeigt Fotos, die kurz nach einem Hagelgewitter bei Cham in der Oberpfalz zeigen - dazu postete die Gruppe auch ein Bild der spektakulären Wolkenformation, die sich über Cham gebildet hatte.
Wetter in Bayern: Gewitterwarnungen für Bayern - Hitze entlädt sich
Update 28. Juli, 16.52 Uhr: Die Gewitterwarnungen für Bayern werden immer mehr. In weiten Teilen der Oberpfalz spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Unwetterwarnung aus. Bei den Gewittern gibt es orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h, heftigen Starkregen und Hagel mit Korngrößen um 3 cm. Auch in Alpennähe, Schwaben und Teilen Niederbayerns und Oberbayerns soll es zu schweren Gewittern kommen. Verschont bleiben nur Franken und die Schneise zwischen Landsberg, München und Passau.
Update 28. Juli, 13.26 Uhr: Aufgrund der anhaltend heißen Temperaturen im Freistaat am Dienstag (28. Juli) mit bis zu 30 Grad, entwickeln sich im Laufe des Tages vor allem im Süden Bayerns heftige bis unwetterartige Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung ausgegeben.
Im Laufe des Nachmittags ziehen von den Alpen bis in die Donau-Alb-Region und zum Bayerwald Gewitter, die starke Windböen bis zu 70 km/h sowie Starkregen mit sich bringen. Auch Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern ist möglich.
Wetter in Bayern: Heftige Unwetter möglich - DWD warnt vor Starkregen und Hagel
Lokal können auch orkanartige Sturmböen um die 110 km/h auftreten. Hier kann der Starkregen doppelt so heftig ausfallen. Besonderes Risiko besteht am östlichen Alpenrand, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Die Gewitter können bis zum Mittwochmorgen anhalten, flauen aber in der Nacht bereits ab.
Am Dienstagabend (28. Juli) werden im Süden Bayerns heftige Unwetter erwartet.
© DWD
Update, 28. Juli, 9.45 Uhr: Der Dienstag startete in Bayern mit viel Sonne und hohen Temperaturen - bis zu 30 Grad werden erwartet. Am Nachmittag könnte das Sommer-Wetter jedoch umschlagen. In ganz Bayern steigt das Gewitter-Risiko. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, können ausgehend von den Alpen über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald ab dem Nachmittag außerdem Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde, Hagel und Starkregen auftreten.
Wetter in Bayern: Bis zu 34 Grad! Temperaturen erreichen Hochsommer-Werte - doch einen Dämpfer gibt es
Erstmeldung vom 27. Juli:
München - Die neue Woche in Bayern startet mit Hochsommer-Wetter. Nach dem Wochenende, an dem es in einigen Regionen des Freistaats regnerisch und bewölkt blieb, wird es nun sommerlich und heiß.
Laut Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es vor allem im Süden Bayerns hochsommerliche Temperaturen mit viel Sonne. Für den heutigen Montag (27. Juli) werden Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet. Leicht abkühlen soll es in der Nacht mit 19 Grad am Bodensee und 13 Grad an den östlichen Mittelgebirgen.
Wetter in Bayern: Bis zu 34 Grad! Temperaturen erreichen Hochsommer-Werte - Doch Gewitter-Risiko steigt
Am Dienstag (28. Juli) geht der Hitze-Hammer weiter. Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen in Bayern auf bis zu 34 Grad. Zur Nacht hin steigt laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes das Gewitter-Risiko. Vor allem im Süden des Freistaats muss mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Auch im Norden Bayerns werden Schauer und Regenfälle erwartet.
Der Hochdruckeinfluss sorgt auch über dem Alpenraum für Sonnenschein und gute Fernsicht in den Bergen. Nur vereinzelt halten sich laut DWD noch Nebeldecken. Im Laufe des Tages kann es allerdings gerade im Alpenraum zu Gewittern kommen.
Oben hui .......
Hochdruckeinfluß über dem Alpenraum sorgt auf den Gipfeln schon am Morgen für Sonnenschein und gute Fernsicht. Über einigen Tälern, wie hier in St. Anton am #Arlberg, hält sich sich noch eine dichte #Hochnebeldecke.
Quelle: https://t.co/WZCTw4qbTV. pic.twitter.com/mSO6lFG6At
— DWD (@DWD_presse) July 27, 2020
Doch ist der Hochsommer nun tatsächlich in Bayern angekommen? Ein kleiner Dämpfer ist am kommenden Mittwoch (29. Juli) zu erwarten - die Temperaturen sollen dann leicht sinken. Für den Raum München sind Werte bis zu 24 Grad zu erwarten. Davor ist in München jedoch der heißeste Tag des Jahres zu erwarten. (nema) (*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)
Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
August 02, 2020 at 12:55AM
https://ift.tt/33csy1A
Höchste Unwetter-Warnstufe für eine Region in Bayern - Schwere Gewitter mit extrem heftigem Starkregen - Merkur.de
https://ift.tt/3dPk9CP
Kommentar zur Stunde
No comments:
Post a Comment