
US-Präsident bezeichnet tödliche Schüsse des Täters als Notwehr - vor 2 Stunden
US-Präsident Donald Trump bei einer Rede im Weißen Haus.
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US-Präsident Donald Trump bei einer Rede im Weißen Haus.
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US-Präsident Donald Trump hat einen weißen Schützen verteidigt, der bei einem Protest gegen Rassismus in der Stadt Kenosha zwei Menschen erschossen haben soll. Trump suggerierte, dieser habe in Notwehr gehandelt: Die Demonstranten hätten ihn "sehr gewalttätig" angegriffen und er "wäre wohl getötet worden", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die Untersuchungen liefen noch, fügte er hinzu. Trump wollte die Stadt in Wisconsin am Dienstag besuchen - obwohl ihn der demokratische Gouverneur des Bundesstaats und der Bürgermeister gebeten haben, nicht zu kommen.
Dem 17-Jährigen Kyle R. wird vorgeworfen, vergangene Woche am Rande der teils gewalttätigen Proteste in Kenosha zwei Menschen erschossen und eine weitere Person verletzt zu haben. Sein Anwalt spricht von Selbstverteidigung. In der Stadt war es zu Unruhen gekommen, nachdem ein Polizist am 23. August dem Afroamerikaner Jacob Blake (29) siebenmal in den Rücken geschossen hatte. Der Vorfall löste Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt aus, es kam zu Unruhen. Gouverneur Tony Evers entsandte daraufhin die Nationalgarde in die Stadt.
Welches Zitat stammt wirklich von Trump?
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Hat er das gesagt - oder doch nicht? Testen Sie hier Ihr Trump-Wissen!
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Frage 1/17:
"Es schneit und friert in New York. Wir brauchen globale Erwärmung!"
Ja - das war ein Tweet von Trump vom 7. November 2012.
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Frage 2/17:
"Ich liebe ihren oberen Körper."
Ja - das sagte Trump über das Aussehen von Halle Berry in der "Howard Stern Show" am 6. Februar 2013.
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Frage 3/17:
"Ich will nichts schwabbeln sehen."
Nein - das hat nicht Trump gesagt, sondern Heidi Klum in der 11. Staffel von "Germany's Next Top Model" (GNTM) am 30. März 2018.
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Frage 4/17:
"Es wird jetzt interessant - Quietschender-Hintern-Zeit nenne ich das."
Nein - es war Manchester Uniteds Trainer Alex Ferguson, der so den Kampf um die Premier-League-Meisterschaft kommentierte.
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Frage 5/17:
"Das hier ist mehr Arbeit als früher. Ich dachte, es wäre leichter."
Ja – so antwortete Trump in einem Reuters-Interview am 28. April 2017.
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Frage 6/17:
"Nur ich kann ewig leben."
Nein – das sagt Lord Voldemort in dem Harry-Potter-Band "Heiligtümer des Todes".
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Frage 7/17:
“Meine Finger sind lang und schön, wie gut dokumentiert wurde, auch andere Teile meines Körpers."
Ja – das war Trumps Reaktion auf eine spöttische Bemerkung im Spy Magazine, in auf die er am 4. März 2011 in einem Interview mit der Promiseite "Page Six" der New York Post antwortete.
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Frage 8/17:
"Wir können keinen Leuten trauen, die solch schlechtes Essen haben."
Nein – diese Aussage über die Briten machte Frankreichs Präsident Jacques Chirac am Rande des Treffens mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin in Kaliningrad am 3. Juli 2005.
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Frage 9/17:
"Ich habe ein gewinnendes Naturell. Ich weiß zu gewinnen."
Ja – das sagte Trump beim ersten TV-Duell gegen Hillary Clinton am 27. September 2016.
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Frage 10/17:
"Du kommst nie bis zum Gesicht, weil der Body so gut ist."
Ja – das sagte Donald Trump über das Äußere von Paris Hilton in der "Howard Stern Show" am 7. Januar 2004.
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Frage 11/17:
"Lerne immer von den Fehlern anderer, nicht von deinen eigenen – das ist der viel billigere Weg."
Ja – das ist ein Trump-Tweet vom 23. Dezember 2013.
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Frage 12/17:
"Für die von uns, die es bis an die Spitze der Nahrungskette schaffen, darf es keine Gnade geben."
Nein – dieser Satz stammt von Frank Underwood aus der Netflix-Serie "House of Cards".
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Frage 13/17:
"Wenn dich jemand angreift, zögere nicht. Ziele auf die Halsschlagader. Schlage massiv zurück!"
Ja – diesen Rat gibt Trump in einem 16 Seiten langen Kapitel über Rache in seinem Buch "Think Big And Kick Ass".
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Frage 14/17:
"Sich zu entschuldigen ist eine großartige Sache. Allerdings musst du dafür unrecht haben."
Ja – das hat Trump gesagt im Gespräch mit Jimmy Fallon in dessen "Tonight Show" am 12. September 2015.
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Frage 15/17:
"Um beliebt zu sein, muss man nett sein, jeden Tag. Um gehasst zu werden, muss man gar nichts tun."
Nein – das sagt Homer Simpson in der Serie "Die Simpsons".
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Frage 16/17:
"Schwarze Typen zählen mein Geld. Ich hasse das."
Ja – so wird Trump zitiert in USA Today vom 20. Mai 1991. Das Foto zeigt Trump am 27. Februar 2017 bei einem Treffen im Oval Office mit Repräsentanten von Universitäten mit überwiegend schwarzer Studierendenschaft.
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Frage 17/17:
"Ich habe Ideen, die die menschliche Existenz in den nächsten 100 Jahren besser machen kann. Punkt."
In Kenosha wollte Trump unter anderem Vertreter der Sicherheitskräfte treffen. Die Familie von Blake, der nach Angaben seiner Angehörigen nach den Schüssen der Polizei gelähmt bleiben wird, wollte Trump nicht treffen. Sie hätten darauf bestanden, nur im Beisein eines Anwalts mit ihm zu sprechen, sagte er.
Dem Republikaner Trump wird vorgeworfen, den Rassismus in den USA kleinzureden. Bei seiner Pressekonferenz etwa sagte er, das Problem sei vor allem die "linksgerichtete Indoktrination" in Schulen und Universitäten. "Viele junge Amerikaner sind Lügen beigebracht worden, wonach Amerika ein böses und von Rassismus geplagtes Land sein soll", sagte Trump. Fragen, ob sein Besuch in Kenosha wegen der angespannten Lage nicht für weitere Unruhen sorgen könnte, verneinte Trump. Seine Visite könne "Liebe und Respekt für unser Land steigern", sagte er. Trump hatte Wisconsin bei der Wahl 2016 knapp gewonnen und hofft, sich den Staat auch im November wieder zu sichern.
Kommentar: Mit Harris kann Biden Trump schlagen
Gouverneur Evers hatte Trump aufgerufen, den Besuch abzusagen. "Ich bin besorgt, dass ihre Anwesenheit unsere Heilung nur behindern wird", schrieb er am Sonntag in einem offenen Brief. Die Menschen in Kenosha seien angesichts der jüngsten traumatischen Ereignisse "erschöpft". Auch Bürgermeister John Antaramian sprach sich gegen den Besuch aus. Es sei zu früh, zunächst müssten die jüngsten Wunden heilen, sagte er am Montagabend im Gespräch mit CNN.
Trump wurde bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus auch nach dem Verhalten seiner Unterstützer bei Protesten in der Stadt Portland im Bundesstaat Oregon gefragt. Diese hatten am Samstag mit einem Autokorso protestiert; es kam dabei zu Auseinandersetzungen, bei denen sie offenbar auch Paintball-Munition einsetzten. Trump sagte, die Demonstranten seien "sehr friedlich" gewesen. Paintball-Munition diene der "Verteidigung" und sei nicht das gleiche wie echte Kugeln, sagte er weiter. Seine Unterstützer protestierten zurecht gegen das Chaos in den von Demokraten kontrollierten Städten, sagte Trump.
Mann in Innenstadt erschossen
In Portland kommt es seit drei Monaten jeden Tag zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Dabei hat es auch immer wieder gewaltsame Ausschreitungen gegeben. In der Nacht zum Sonntag wurde ein Mann in der Innenstadt erschossen, der Berichten zufolge ein Anhänger Trumps gewesen sein soll. Trump machte linke Radikale für die Tötung verantwortlich. Die Ermittlungen laufen noch.
Trump hatte in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass in demokratischen Städten wie Kenosha und Portland, die von Protesten erschüttert würden, schnell wieder Ordnung hergestellt werden müsse. Trump stellt sich vor der Wahl im November als Präsident für Recht und Ordnung dar. Seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden wirft er vor, dass Amerika unter ihm nicht sicher wäre. Biden wiederum kritisierte am Montag Trump: "Dieser Präsident hat vor langer Zeit jegliche moralische Führung in diesem Land eingebüßt. Er kann die Gewalt nicht stoppen - weil er sie jahrelang geschürt hat."
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September 01, 2020 at 06:23PM
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Vor umstrittenem Besuch: Trump verteidigt Schützen von Kenosha - Nordbayern.de
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